5 Kriterien für ein gutes Logo

Wenn du auf dieser Seite gelandet bist, befindest du dich wahrscheinlich gerade am Startpunkt einer Unternehmensgründung. Vielleicht bist du auch bereits stolze/r Unternehmer/in und überdenkst dein Logo. Oder dich hat einfach die Neugier gepackt und du möchtest dich ein bisschen in die Werbebranche und das Thema Logodesign einlesen.

Was auch immer der Grund für deinen Besuch ist, wir machen dich in den nächsten 10 Minuten schlau in Sachen Logodesign und erklären dir was ein gutes Logo ausmacht. Auf geht’s!

Welchen Zweck sollte ein gutes Logo erfüllen?

Ganz allgemein gesprochen repräsentiert ein gutes Logo immer deine Marke – egal ob es sich um ein Start Up oder Weltunternehmen handelt: sie alle steigern ihren Wiedererkennungswert mit einem Logo und geben dem Unternehmen damit ein Gesicht.

Was definiert ein gutes Logo?

1. Ein gutes Logo ist zeitlos

Schon bei der Erstellung des Logos sollte darauf geachtet werden, dass es sich nicht an kurzlebigen Trends orientiert. Denn diese können in ein, zwei Jahren schon wieder veraltet erscheinen und dementsprechend ein schlechtes Image verkörpern. Ein Logo ist aber eine wichtige Identifikationsquelle für die Zielgruppe der Marke und sollte deshalb nicht alle paar Jahre radikal überarbeitet werden. Schließlich ändert man als Mensch ja auch nicht alle paar Jahre sein Äußeres so stark, dass alte Bekannte die Person nicht mehr wiedererkennen. Das heißt leichte Modernisierungen sind nach einer gewissen Zeitspanne bei Logos völlig okay, eine Komplettüberarbeitung hingegen irritiert die Zielgruppe und trägt negativ zum Image der Marke bei. Sie gilt dann als nicht beständig und wirkt schnell unseriös.

2. Ein gutes Logo muss anpassungsfähig sein

Ein wichtiger Aspekt, der bei dem Wunsch nach einem Logo oft in den Hintergrund rückt, ist die Tatsache, dass es nicht nur auf dem Firmenschild und der Website gut aussehen muss. Vielmehr sollte hier die ganze Bandbreite an Medien berücksichtigt werden. Das heißt ein gutes Logo sollte sowohl auf kleinen Visitenkarten oder Kugelschreibern funktionieren, als auch auf einem großen Baustellenbanner. Wenn man hier bereits den Eindruck hat, dass das Logo im Kleinformat zu einem undefinierbaren Fleck zusammenschrumpft, wird es Zeit, seine Entscheidung zu überdenken.
Auch in der schwarz-weißen  Variante sollten die Kontrastunterschiede noch gut erkennbar sein. So ist man auf jeden Verwendungszweck des Logos von Anfang an gut vorbereitet und spart sich langfristig Kosten und unnötige Rechfertigungen. 

3. Ein gutes Logo ist einfach 

Hier gilt die Faustregel: so einfach wie möglich, so komplex wie nötig. Das kann man sich bewusst machen, indem man sich die Logos von großen Firmen wie z.B. der Sparkasse, McDonalds oder Puma anschaut. Sie alle setzen sich aus einfachen Formen zusammen und prägen sich dadurch schnell bei der Zielgruppe ein. Das steigert die Wiedererkennung und trägt maßgeblich zum Erfolg der Marke bei. Genauso sparsam wie die Formgebung sollte die Anzahl an Farben sein. Eine wichtige Rolle spielt hier außerdem die Farbpsychologie, denn Farben erzeugen beim Betrachter immer ein bestimmtes Gefühl, von dem ein Logo profitieren kann.

4. Ein gutes Logo ist das Gesicht der Marke

Viele Firmeninhaber greifen auf Motive zurück, welche das Tätigkeitsfeld des Unternehmens abbilden. Das scheint im ersten Moment die richtige Wahl zu sein, trägt aber nicht zur Identifikation der Zielgruppe mit der Marke bei. Denn in den meisten Fällen wissen die Kunden über die Leistungen eines Unternehmens bereits Bescheid. So ist es nur logisch, dass das Logo eines Malerbetriebs einen Pinsel abbildet. Doch was sagt dieser Pinsel über den Charakter der Marke aus? Richtig – nichts. Es ist ein typisches Malerlogo unter 1000 anderen. Der Wiedererkennungswert und die Identifikation entstehen erst, wenn sich das Logo vielmehr auf die Werte und Visionen der Marke fokussiert und diese in Form, Stil, Farben und Schrift widerspiegelt. Dann hat die Zielgruppe nämlich eine Chance, die dargestellten Werte mit den eigenen zu vergleichen. Das Vertrauen in die Marke/das Unternehmen steigt so automatisch.

5. Ein gutes Logo sollte einzigartig sein

Dieser Aspekt ist wohl selbsterklärend und basiert auf dem vorangegangenen Punkt. So ist der Wiedererkennungseffekt eher gering, wenn man auf gängige Motive der Branche zurückgreift. Zusätzlich besteht die Gefahr, dass das Logo an eine andere Marke erinnert und dadurch die Assoziationen dieser Marke übertragen werden.

Du brauchst Unterstützung bei der Entwicklung deines Logos? Wir helfen dir gerne – kontaktier uns einfach bei Interesse zu dem Thema. Auf unserer Referenzseite kannst du dich außerdem gerne inspirieren lassen.