Warum ein gutes Corporate Design wichtig für dich ist

Wie in unserem letzten Blogpost erwähnt, ist es für jede/n Unternehmer/in heutzutage essenziell, die Markenbotschaft des Unternehmens mit einem durchdachten Logo nach außen zu präsentieren. Neben dem Logo gibt es viele weitere „Bausteine“ in der großen weiten Marketingwelt, die bei dem Thema nicht außer Acht gelassen werden sollten. Zusammen ergeben diese Einzelteile das sogenannte Corporate Design. Bestimmt hast du davon schon einmal gehört, denn gefühlt jeder Designer schmeißt mit diesem Wort um sich.

Aber weißt du auch, was jedes gute Corporate Design beinhaltet und welche Kriterien bei der Entwicklung wichtig sind? Hier gibt’s die Antwort!

Corporate Identity

Jedes Unternehmen hat eine Identität. Die einen tragen sie bewusst nach außen. Die anderen verfolgen intern eine bestimmte Firmenphilosophie, von der Außenstehende erstmal nichts mitbekommen. Doch spätestens, wenn man  damit beginnt, Eigenmarketing zu betreiben, positioniert man sich öffentlich. Welche Medien nutzt das Unternehmen für die Marketingstrategie? Wie ist die Ansprache der Zielgruppe? Wie sieht die Preisstruktur aus? All das, sind Kriterien der Positionierung. Dabei werden bestimmte Werte und Prinzipien, die Aufschluss über die Persönlichkeit des Unternehmens geben, vermittelt. Führungskräfte haben hier eine Schlüsselfunktion, indem sie diese Werte selbst verkörpern. Bestenfalls wird die Identität des Unternehmens auf lange Sicht von allen Mitarbeitern gelebt und unterstützt. Und tadaa, die Corporate Identity ist geboren.

Corporate Design 

Die wichtigsten Bestandteile eines Corporate Designs und wie sie als Einheit wirken

Das Corporate Design stellt eine Visualisierung der Corporate Identity dar.
Angefangen beim Logo, welches stilistisch richtungsweisend für das restliche Corporate Design ist, beinhaltet es die Gestaltung aller Kommunikationsmittel eines Unternehmens. Ziel ist es dabei nach innen und außen als eine Einheit zu wirken.

So setzt sich das Design zwar aus folgenden Elementen zusammen:

  • dem Logo
  • einer Hausschrift
  • speziellen Farben/Farbschemata
  • einem oder mehreren Slogans
  • einem wiederkehrenden Layout/Gestaltungsraster
  • Bildmotiven und bestimmten Themenwelten in Bildern

Es gewinnt aber erst im Zusammenspiel aller Elemente seinen Wiedererkennungswert und damit seine Funktion als Corporate Design.

Außerdem gilt bei der Konzeptionierung „Form folgt Funktion“. Das heißt eine Hausschrift z.B. soll die Unternehmensidentität unterstützen und gleichzeitig gut leserlich sein. Die verschnörkelte Schreibschrift ist also vielleicht als Logofont bestens geeignet, wirkt in Fließtexten irritierend und kann somit nicht als Hausschrift verwendet werden.

Nun bleibt noch die Frage, was ein gutes Corporate Design von weniger guten Designs abgrenzt.

Sie wirken authentisch

Alle Bestandteile des Corporate Designs lassen sich unmissverständlich mit der Corporate Identity in Verbindung bringen. Hier ist kein Element zufällig konzipiert oder positioniert. Diese Authentizität lässt alle Elemente als Einheit wirken, was der Zielgruppe wiederum Kontinuität und Sicherheit vermittelt. Steht das Unternehmen z.B. für zeitlose Eleganz, wird auf eine sehr klassische Schrift und auf gedeckte Farbnuancen zurückgegriffen, und das zu bewerbende Produkt wird im Fotomaterial dramatisch in Szene gesetzt. Kurzum – jede Entscheidung des Corporate Designs dient dazu, das gewünschte Image der Marke zu visualisieren.

Sie sind unaufdringlich und wirken subtil 

Über ein gutes Corporate Design denkst du als Betrachter/in nicht nach. Das unterscheidet ein Corporate Design von einem Kunstwerk. Während ein Bild im Museum primär die Absicht verfolgt, gewaltige Emotionen zu erzeugen und zu beeindrucken, hat das Corporate Design eine eher praktische Funktion (siehe „Form folgt Funktion“). Das heißt, unbewusst wird die Markenbotschaft durch verschiedene Designelemente transportiert, ohne dem zu bewerbenden Produkt/der zu bewerbenden Leistung die Show zu stehlen.

Sie bestechen durch Einfachheit

Was bei der Logogestaltung gilt, wird auch als Grundsatz des Corporate Designs verfolgt. Weniger ist mehr, deswegen erzeugen erfolgreiche Marken ihren eindeutigen Wiedererkennungswert mit einfachsten Mitteln. Appleprodukte lassen sich z.B. alleine durch das Apfellogo und die charakteristischen abgerundeten Ecken, sowie eine sehr reduzierte Farbpalette identifizieren. Einen IKEA-Werbespott erkennt man sofort am speziellen Voice-Over und der Bildsprache der Sequenzen. Mc Donalds hingegen greift im immer wieder auf das Sonnengelb ihres Logos zurück. Ihr seht – es braucht nicht besonders viele Elemente, für ein Corporate Design. Aber es braucht umso mehr Geschick, um aus wenigen Mitteln eine Einheit mit Wiedererkennungswert und Klasse zu schaffen. DAS ist der große Unterschied zwischen Design und einem guten Corporate Design.

Du brauchst Unterstützung bei der Entwicklung deines Corporate Designs? Wir helfen dir gerne – kontaktier uns einfach bei Interesse zu dem Thema. Auf unserer Referenzseite kannst du dich außerdem gerne inspirieren lassen.